Kommunikation

Never waste a good crisis

· von Human Matters · 3 Min. Lesezeit
Kommunikation Gefühle Bedürfnisse Erziehung

Ein Meter Abstand im Laden, Kollegen im Homeoffice, Politiker so einig wie lange nicht. Mit den Kindern zu Hause inspiriert das, kreativ nach Lösungen zu suchen und Vereinbarungen zu treffen.

Verbindende Kommunikation, jetzt

Never waste a good crisis”, hört man. Vielleicht ist das der Moment, verbindend kommunizieren zu lernen und so den Kontakt zu sich, anderen und der Welt herzlicher zu machen. Die Umwälzungen der letzten Wochen rufen bei vielen starke Gefühle hervor. Gedanken gehen mit uns durch. Bevor wir es merken, gelingt es uns nicht mehr, mit anderen oder uns selbst in Verbindung zu sein. Trotzdem ist es wichtig, einander weiter zu stützen. Kreativität ist dabei entscheidend. Und für sich selbst gut zu sorgen funktioniert vor allem dann, wenn Sie dabei die Bedürfnisse anderer mitdenken.

Gefühle von Angst In der Regel ist Angst der lebensschützende Impuls, den unser Körper bei sichtbarem Risiko produziert – ein Auto, das auf Sie zufährt, oder jemand neben Ihnen, der laut rufend den Arm hebt. Angst entsteht aber auch, wenn wir uns vorstellen, was unsichtbare Risiken bewirken können. Etwa die Wirkung des Virus oder von Maßnahmen, die Sie zu Hause halten. Bei Angst, die aus Gedanken entsteht, verschwindet die Möglichkeit eines schnellen Realitätschecks. Wir riskieren, von dem abzukoppeln, was wir ursprünglich fühlen, und in Schwarzmalerei und wilde Fantasien zu rutschen – das hilft unserem Wohlbefinden nicht.

Es dürfte klar sein, dass viele unserer Ängste heute von Risiken ausgelöst werden, die wir nicht kennen. Dafür stützen wir uns auf das, was Fachleute zur Corona-Epidemie sagen. Wie wir konkret Tag für Tag damit umgehen, muss jeder für sich herausfinden. Leicht und selbstverständlich ist das nicht.

Politiker und Wissenschaftler treffen Entscheidungen auf Makroebene. Wir müssen sie ins eigene Leben übersetzen. Neben allem, worauf wir keinen Einfluss haben, können wir wählen, auf unsere eigene, einzigartige und menschliche Art mit der Realität umzugehen. Wir können bewusst Dinge tun, die unser Leben und das anderer schöner und bedeutsamer machen.

Verbindende Kommunikation gibt uns Halt, Einfluss auf die Art zu nehmen, wie wir mit schweren Umständen umgehen. Sie gibt uns Werkzeug, mit dem wir aus unserem Fühlen und Denken sinnvoll handeln und kommunizieren.

Wir wünschen allen die Ruhe und das Vertrauen, in den nächsten Wochen bewusste Entscheidungen zu treffen. Die Dinge, die nicht zu ändern sind, einfach da sein zu lassen. Und in der Realität, auf die wir Einfluss haben, Wahlen zu treffen. Im Dialog ist viel möglich. Stärke, Unterstützung und Liebe wünschen wir allen.

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